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Betriebsvorstellung
Name:
Wohnort:
Bundesland:
Telefon:
Schafrassen:
Farbschlag:
Herdbuchzucht:
Maediunverdächtig:
Halter von Kamerunschafen seit:
Christine und Thomas Kilian
95512 Neudrossenfeld
Bayern
09203-688545,  0172-2899911
Kamerunschafe
schwarzmarken, schwarz, braunmarken
nein
seit 2016
2002
Betriebsbeschreibung:
Die Anfänge unserer Zucht machten wir im Jahr 2002, als wir 2 braunmarkene Kamerunschafe geschenkt bekamen. Schnell merkten wir, es soll nicht bei den beiden Tieren bleiben. Wir behielten die weibliche Nachzucht und holten uns neue Böcke dazu. Im laufe der Jahre nannten  wir einen gescheckten, einen dunkel-braunmarkenen und einen schwarzen Bock unser Eigen. Seit 2012 haben wir es uns nun zur Aufgabe gemacht, überwiegend den sehr seltenen schwarzmarken Farbschlag zu Züchten. Im Moment haben wir 15 Mutterschafe, 4 Zuchtböcke und 20 Lämmer bzw. Nachzucht. Davon sind es insgesamt 22 Tiere mit der Farbe schwarzmarken! Unsere endgültige Herdengröße haben wir noch nicht erreicht.

Durch die ehemalige Nebenerwerbslandwirtschaft der Eltern, sind genügend Stallungen und Weideflächen, sowie Wiesen für die Heuernte vorhanden. Die Koppeln grenzen überwiegend direkt an unser Anwesen an. Im Schnitt haben wir 2-3 unterschiedliche Zuchtgruppen und eine Bockherde. Die männlichen Lämmer setzen wir mit spätestens 3 Monaten ab und stellen sie in die Bockherde. Die weiblichen Tiere bleiben bei den Muttertieren bis erneut ein Bock in die Herde kommt.
Für jedes Schaf führen wir ein Stammdatenblatt, um einfach und schnell den Überblick über die Abstammungen zu haben. Den Tieren steht ganzjährig Heu bzw. Grumet (2.Schnitt) zur Verfügung, während der Lammzeit füttern wir Hafer und Schafkorn zu. Vorallem  im Herbst/Winter und Frühling verfüttern wir viel Fichten und Kiefernzweige. Brot, Möhren und Äpfel bekommen sie ab und zu als Leckerlis. Entwurmungen werden nur gezielt nach  vorheriger Kotprobe durchgeführt.

Zuchtlinie:
Um unsere schwarzmarke Zucht aufzubauen, haben wir Tiere nahe Bremen und aus dem Schwarzwald geholt. Weitere Tiere kommen aus Nordrhein-Westfahlen und Hessen.
Vermarktung:
Für Anfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.Allgemeines:
Seit 2012 sind wir Mitglied im Verein der
Kamerunschafzüchter und Halter e.V. Außerdem besuchen wir regelmäßig die Treffen des Arbeitskreis – Kamerunschaf in Bayern.Sonstiges:
Maedi-Visna, das Thema liegt uns sehr am Herzen, da wir 2012 plötzlich selber einen Fall von Maedi-Visna in unserer Herde auftrat. Obwohl wir 10 Jahre eine anscheinend Gesunde und Unauffällige Herde hatten, in die keine Fremden Auen hinzu kamen. Da  lediglich in dieser Zeit 3x ein neuer Bock gekauft wurde, stellt sich für uns nach wie vor die Frage woher die Erkrankung stammt. Das Maedi-Visna „positive“ Tier blieb leider nicht das einzige!! Natürlich waren immer die besonders hübschen oder besonders zutraulichen Tiere „positiv“ und mussten somit geschlachtet werden. So haben wir uns schweren Herzens dafür entschieden eine neue Herde aufzubauen, auch wenn so unsere 10 Jahre Zuchtarbeit umsonst waren. Aber eine Sanierung der alten Herde scheint aussichtslos zu sein. Unsere letzten 4 Tiere stehen nun in einer B-Herde auf dem Hof einer Bekannten und leisten einem Uralten Pony Gesellschaft. Unsere neue A-Herde besteht jetzt überwiegend aus schwarzmarkenen, schwarzen und braunmarkenen
Tieren. Wir haben bereite 4 Untersuchungen mit jeweils 6 Monaten Abstand gemacht, das Ergebnis war immer „negativ“. Die ersten 3 Blutuntersuchungen werden aber leider nicht anerkannt, da aus anfänglicher Unwissenheit und fehlenden Informationen die Blutproben vom Hoftierarzt gezogen und in einem Staatlichen Labor untersucht wurden. In Bayern ist ausschließlich der TGD
dafür zuständig, der die Proben nehmen und Untersuchen muss! Somit wussten wir zwar für uns, dass wir Maedi-Visna unverdächtig sind, aber die offizielle Bestätigung haben wir erst im Juni 2016 erhalten.