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Betriebsvorstellung
Name:
Wohnort:
Bundesland:
Telefon:
Schafrassen:
Farbschlag:
Herdbuchzucht:
Maediunverdächtig:
Halter von Kamerunschafen seit:
Ludwig Daum
85104 Wackenstein
Bayern
08403 / 415
Kamerunschafe
Braunmarkenfarbig
nein
ja
1990
Betriebsbeschreibung:
Den Anfang machten 1990 drei Kamerunschafen im Garten hinter dem Haus, mit ihnen begann die Liebe zu diesen Tieren. Die Herde wurde schnell größer und es mussten Weideflächen gepachtet werden. Ein Stall wurde errichtet, mehr Weideflächen gepachtet, der Stall zu klein, einen neuer gebaut usw., usw. Seit ein paar Jahren habe ich die für mich optimale Herdengröße erreicht. Es befinden sich ständig um die 45 Mutterschafe mit den dazugehörigen Lämmern am Hof. Herdbuchzucht betreibe ich seit 1998 und seit 2005 ist die Herde im Status Maediunverdächtig.

Die Schafe werden in drei Herden nämlich Mutterschafe, weibliche Jungtiere über 4 Monate und Böcke über 4 Monate gehalten. Alle Weiden sind elektrisch eingezäunt, langfristig gepachtete Weiden mit Festzaun, 5 drähtig und 100cm hoch die restlichen Flächen mit 90 cm Elektronetzen.

Zur Arbeitserleichterung beim Treiben, Einfangen, Verladen, zum Transport und dergleichen lasse ich mir seit mehr als 15 Jahren von Border Collies helfen. Ohne deren fachmännische Unterstützung wäre die Erledigung der anfallenden Arbeit mit den Kamerunschafen für mich nicht vorstellbar.

Nicht unwichtig ist die Gesundheit der Tiere, daher wird meinen Bestand vom Tiergesundheitsdienst Grub Fachabteilung Schafe betreuen.

Zuchtlinie:
Der Aufbau meiner Kamerunschafherde entstand aus eigenen Muttertieren die 1998 über Vorherdbuch in das Herdbuch aufgenommen wurden.

In den vergangenen Jahren habe ich Zuchtböcke von Fr. E.M. Wolf, Hr. R. Gaus, Hr. A. Behrens und Hr. L. Eichler eingesetzt.

Mein Ziel war immer gesunde und frohwüchsige Tiere zu züchten. Ein ausgeprägter Anteil der wertvollen Fleischpartien spielt dabei eine große Rolle. Allerdings ist es mir absolut wichtig die Leichtlammigkeit der Kamerunschafe zu erhalten. Als Berufstätiger Nebenerwerbs-Schafhalter kann ich darauf unmöglich verzichten.

Vermarktung:
Die meisten Lämmer werden lebend zur Zucht verkauft. Nicht voll dem Rassestandard entsprechende Lämmer werden geschlachtet und das Fleisch küchenfertig zerlegt verkauft. Ich verkaufe nur ganze Lämmer und keine Teilstücke an meine Kunden. Auf verschiedenen Regionalen Veranstaltungen koche ich aus Kamerunfleisch Leckereien wie Lammrollbraten, Bratwürste, Cevapcici und ähnliche Spezialitäten. Für den Eigenbedarf probiere ich immer neu Rezept für Braten, Eintopf, Gulasch und für Würste aus. Auch Kochkurse speziell mit Kamerunlammfleisch biete ich regelmäßig an.
Allgemeines:
Im Lauf der Züchterjahre habe ich an vielen Prämierungen mit großem Erfolg teilgenommen. Ein Höhepunkt war sicherlich die Bundesschau Landschafe auf der Grünen Woche in Berlin 2002. Mit einem Bock und zwei Mutterschafen habe ich alle vier Bewertungen gewonnen und für diese Leistung die Ehrenmedaille in Bronze der Bundesministerinn für Verbraucherschutz Ernährung und Landwirtschaft erhalten.
Sonstiges:
Bei einem meiner Koppelschafhalterseminare in der Landwirtschaftlichen Lehranstalt in Grub sprach Hr. Dr. Naderer bei der Begrüßung einen Satz der sehr viel Wahres in sich trägt: „Meine Damen und Herren, die Schafhaltung ist nicht ganz frei von Suchtgefahr.“